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  • Pressemeldung - Jugendfeuerwehr Mühlhausen backt Waffeln für Schule in Tansania

    Pressemeldung

     

    Jugendfeuerwehr Mühlhausen backt Waffeln für Schule in Tansania

     

    Am vergangenen Samstag konnte die Jugendfeuerwehr Mühlhausen mit einer tollen Aktion zur Anschaffung weiterer Schulbücher für die Mkombole Secondary School in Tansania beitragen.

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  • Reisebericht von Patricia und Bernd Galm / Kurztrip im Nov-Dez. 2018

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  • Macht mit bei der Spenderreise 2018

    ... Nichts gibt einem ein besseres Gefühl, als mit eigenen Augen zu sehen, wo das gespendete Geld hinfließt.

    Deshalb planen wir für Interessierte eine sogenannte Spenderreise. Es spielt keine Rolle ob Sie bereits gespendet haben, noch spenden möchten oder einfach aus Interesse an den Projekten mitreisen möchten.

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  • Reisebericht November 2016

     

    Martin Breitenbach mit schwerem Gepäck nach Tansania

     

    Am 12. November machte sich Martin Breitenbach zusammen mit Joachim Kuhn aus Mühlhausen und viel Gepäck auf nach Tansania. Zwischen Pullis, Jacken und Schuhen wurden von der Brunnen-Apotheke aus Karlstadt einige Babywaagen und Milchpumpen verstaut und als Transportmittel für das schwere Gepäck diente ein Kinderrollstuhl.

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  • Flyer der Stiftung

    Klicken Sie hier, um den Flyer anzuschauen.

     

Reiseberichte

Reisebericht von Patricia und Bernd Galm / Kurztrip im Nov-Dez. 2018

Die Projekte haben wird besucht:

  • Mkombole Secondary School in Kitandu am Kilimanjaro
  • Treffen mit Juliana Bibiana (Montessori Schule - Berufsaufbau-Schule)
  • HIMS - Frauenhaus zur Unterstützung verstoßener oder beschnittener Frauen und Mädchen
  • Neues Projekt für 2019/2020: Bau eines Kinderhortes und Schaffung von Arbeitsplätzen in Kitandu am Kilimanjaro

 

 

Mkombole Secondary School in Kitandu am Kilimanjaro

 

majaliwaDie Mkombole Schule unterstützen wir schon seit längerer Zeit mit verschiedenen Sachen, z.B. Bau eines Küchengebäudes, Sanierung der Schüler-/Lehrertoiletten, Bau eines Wassertanks, Beschaffung von Schulbüchern usw. Wir haben mittlerweile ein sehr freundschaftliches Verhältnis aufgebaut, was unter anderem den Lehrern, insbesondere dem Sport- und Biologielehrer "Majaliwa" zu verdanken ist. Er ist für uns eine motivierte Vertrauensperson, der auch für die Schüler eine Respektperson ist. Er ist der Vermittler zwischen uns und den Kindern.

Auch unser Freund Richard Mardai, ein Tansanier, der für 4 Jahre in Würzburg gelebt hat, ist öfter vor Ort und kontrolliert die Lage. Bei unserem jetzigen Besuch sind uns einige Reparaturarbeiten aufgefallen (auf das Küchendach ist ein Baum gefallen und hat Schaden angerichtet, den es zu Beheben gilt, Spülkästen in den Toiletten sind defekt). Die Schüler freuen sich immer sehr, wenn mal ein paar "wazungu" = Weiße kommen. Sie tanzen und singen für uns und wir mussten/durften auch wieder mit ihnen Volleyball spielen. Mittlerweile sind sie nicht mehr so schüchtern wie anfangs... Wir übten auch einmal das Tragen eines Wassereimers auf dem Kopf!

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Bei unserem Besuch fragte die Lehrerschaft vorsichtig an, ob wir sie vielleicht finanziell etwas unterstützen könnten, damit sie sich einen neuen, funktionsfähigen Drucker/Kopierer kaufen können. Sie haben unter den Lehrern bereits 320.000 Tansanische Shillings gesammelt. Das entspricht etwa 120 €uro. Das ist schon beachtlich bei dem spärlichen Gehalt der Lehrer, wenn auch weit entfernt vom Anschaffungspreis! Wir haben Richie (Richard Mardai) beauftragt, Preise für einen neuen Drucker einzuholen und dann können wir bestimmt den Rest auffüllen. In der Zukunft wollen wir eventuell auch an die Böden der Klassenzimmer ran. Die sind durch die Metallstühle in einem erbärmlichen löchrigen Zustand. Hier gilt es aber vorher erst zu überlegen, ob die Bestuhlung nicht verbessert werden kann, nicht dass der neue Boden dann wieder zerkratzt wird.

 

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Treffen mit Juliana Bibiana (Montessori Schule - Berufsaufbau-Schule)

 

juliana-bibiana-grossIn Arusha konnten wir Juliana-Bibiana in der Schule besuchen. Es ist eine Montessori-Schule im Internat-Stil. Das Mädchen ist mittlerweile 15 Jahre alt und hatte eine etwas leistungsschwache Zeit hinter sich. Wir haben sie dennoch weiter unterstützt, denn die Alternative wäre gewesen, sie wieder in ihr Heimatdorf zurück zu schicken. Sie ist eine Massai und wäre sicher in kürzester Zeit für vielleicht 7 Kühe verheiratet worden. Durch den großen Einsatz von Richie´s Mutter konnten wir eine weiterführende Schule finden - eine Montessori Schule. Sie fördert die Kinder für zwei Jahre zur Vorbereitung auf die berufliche Laufbahn. Juliana-Bibiana möchte gerne Kinderpflegerin oder Lehrerin werden. Bei unserem Besuch zeigte sie uns ihr Quartier und erzählte uns von ihrem Tagesablauf und was sie sich so für die Zukunft wünscht. Sie ist eher schüchtern, aber dieses Mal war ihre Freundin mit dabei und schon war sie etwas lockerer. Es ist toll, dass wir dieses Kind schon seit längerer Zeit begleiten können.

 

 

HIMS - Frauenhaus zur Unterstützung verstoßener oder beschnittener Frauen und Mädchen

 

Das HIMS ist ebenfalls in Arusha stationiert. Durch Mackrine, die Managerin haben wir den Kontakt aufgenommen. Sie hat in Regensburg längere Zeit als Krankenschwester gearbeitet, spricht gutes Deutsch und nutzt ihr Wissen um es voll und ganz den benachteiligten Frauen und Kindern zu widmen. Siehe auch: http://www.hims-tanzania.org/de/aktuell/willkommen.html Die angestellten Ärzte und Schwestern freuen sich immer uns zu sehen, denn wir haben immer etwas im Gepäck. Dieses Mal hatten wir Fieberthermometer, Blutdruckmessgeräte und Medikamente dabei. Beim letzten Besuch hatten wir ganz viel Babykleider mitgebracht für Neugeborene und bedürftige Babys. Für die Aufklärungsarbeit gegen die Beschneidung und Verstümmelung an Frauen haben wir HIMs bereits finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Ein Vortrag von Mackrine ist sehr beeindruckend und es ist einfach erstaunlich mit welcher Energie diese Frau sich für andere einsetzt!

hims-team

 

 

Neues Projekt für 2019/2020: Bau eines Kinderhortes und Schaffung von Arbeitsplätzen in Kitandu am Kilimanjaro

 

Unser neues großes Projekt wird der Bau eines Kinderhortes in Kitandu am Fuße des Kilimanjaro sein. Da wir seit Jahren in der Ortschaft Kitandu Kontakte haben, sehen wir auch, dass es viele Kinder gibt, die tagsüber keine Aufsicht haben. Das hat verschiedene Gründe. Oft sind die Eltern auf dem Feld, krank oder sogar verstorben und die Großeltern (meist selbst hilfsbedürftig) müssen auf die Kleinen aufpassen. In schlecht situierten Familien gehen manche Kinder gar nicht in die Grundschule, da sie auf dem Feld gebraucht werden und das nötige Kleingeld für die Schule und Schulkleidung fehlt. In der Vergangenheit gab es einen evangelischen Priester, der ca. 10-15 Kinder zusammen mit seinen Kindern betreut hat. Mittlerweile sind seine Kinder rausgewachsen und er hat an der Stelle eine evangelische "Kirche" gebaut. Wir denken, dass der Bedarf aber nach wie vor da ist und haben mit viel Unterstützung von Richie und seiner Familie ein Grundstück erwerben können. Darauf möchten wir ein Gebäude bauen mit Aufenthaltsraum, Toiletten, Küche und zwei Zimmer für die dann angestellten Betreuer/Erzieher. Das wird sicher eine große Herausforderung, aber wir sind uns sicher, mit Unterstützung von Richie wird uns auch das wieder gelingen.

 

 

Reisebericht November 2016

 

Martin Breitenbach mit schwerem Gepäck nach Tansania

 

Am 12. November machte sich Martin Breitenbach zusammen mit Joachim Kuhn aus Mühlhausen und viel Gepäck auf nach Tansania. Zwischen Pullis, Jacken und Schuhen wurden von der Brunnen-Apotheke aus Karlstadt einige Babywaagen und Milchpumpen verstaut und als Transportmittel für das schwere Gepäck diente ein Kinderrollstuhl.

 

 

Ein Rollstuhl für Peter

 

„Eine sehr emotionale Begegnung, die ich nie vergessen werde!“ beschreibt Breitenbach das Treffen mit dem 14-jährigen Peter und seiner Familie. Peter ist querschnittsgelähmt und kann sich ohne fahrbaren Untersatz nicht fortbewegen. Die Stiftung bekam den gebrauchten Kinderrollstuhl angeboten und nahm daraufhin Kontakt mit dem Vertrauten Richard Mardai in Arusha auf, der dann Peter in Kitandu aufspürte. Dankbar wurde das Geschenk aus Deutschland angenommen.

 

 

Weitere Blutdruckmessgeräte in Tansania angekommen

 

Im Januar 2016 rief die Stiftung bei einer Aktion „Blutdruckmessgeräte für Tansania“ zur Mithilfe auf. Es wurden gebrauchte, voll funktionsfähige Blutdruckmessgeräte gesammelt. Dank zahlreicher Geldspenden konnten auch Neugeräte angeschafft werden. Unterstützt wurde die Stiftung hier durch das Sanitätshaus Schön & Endres, Würzburg. Die ersten Blutdruckmessgeräte wurden bereits im März von Patricia Galm im St. Elisabeth Hospital in Arusha übergeben. Martin Breitenbach übergab weitere Blutdruckmessgeräte an das Hospital in Karatu, Kibosho und Mackrine Shao-Rumanyika der Leiterin von HiMS (Health Integrated Multisectoral Services) in Arusha.

 

HiMS leistet aktive, sehr wertvolle Arbeit zur Bekämpfung von Beschneidungen bei Mädchen und Frauen. Mackrine nimmt sich der Massai-Frauen an und leistet vor Ort im afrikanischen Busch mühsame Aufklärung. In ihrer Ambluanz versorgt sie mit ihrem Team Betroffene und auch Schwangere. Zu den größten Erfolgen von Mackrine zählt, wenn eine Beschneiderin aus eigenem Willen ihr Werkzeug abgibt und aus Überzeugung die Aufklärungsarbeit von HiMS unterstützt.

 

Breitenbach erkennt hier weiteren Handlungsbedarf: „Wir werden die Einrichtung nach Möglichkeit auch in Zukunft unterstützen.“ Für eine Babywaage sowie eine Milchpumpe aus Breitenbachs Gepäck hat Mackrine bestens Verwendung.

 

 

Schulgeld für Schülerinnen der St. Joseph Schule in Arusha

 

Dank regelmäßigen Geldspenden konnte auch in diesem Jahr das Schulgeld für die drei Mädchen Juliana-Bibiana, Magdalena und Elizabeth finanziert werden.

 

Bei einem Besuch im Schulinternat informiert sich Martin Breitenbach bei der Ordens-schwester über die schulischen Leistungen der Mädchen. Juliana-Bibiana und Elisabeth haben Prüfung F4 abgelegt und befanden sich bereits in den Ferien. Die Ergebnisse werden im Februar 2017 erwartet. Magdalena hat F3 abgeschlossen und geht motiviert an F4, das hat sie uns selbst auf Englisch bestätigt.

 

Auf den persönlichen Kontakt mit den Schülerinnen legt die Stiftung großen Wert – „Die Mädchen sollen wissen, dass wir nicht nur Geldgeber sind! Sie sind uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und wir freuen uns immer auf ein Wiedersehen.“

 

 

Projekt Kitandu Mkombole Schule – Begrüßung mit Gesang und Tanz

 

„Wie wenn man nach Hause kommt!“ so beschreibt Martin Breitenbach das Gefühl, wenn er in Kitandu ankommt. An der Schule wird der Besuch mit Gesang und Tanz begrüßt und die Mitbringsel finden großes Ansehen. Die erledigten Projekte werden in Augenschein genommen und neue geplant. Die Lehrer und Schüler nehmen freudestrahlend Farbstifte und Kugelschreiber in Empfang - die Freude wurde nochmals übertroffen als Breitenbach die Kartons mit neuen Schulbüchern öffnete, auf die sie bereits 4 Jahre gewartet hatten. Von den Lehrern hat die Stiftung bereits im Vorfeld erfahren, dass einige Schüler dringend schwarze Schuhe für die Schuluniform benötigen. Da die Kinder aus sozial sehr schwachen Verhältnissen kommen, hat die Stiftung entschieden mit 8 Schülern zum Schuhkauf aufzubrechen. Für umgerechnet 13 EUR das Paar wurden alle in Arusha mit Schuhen versorgt. Immer gern angenommen werden Reis und Bohnen – eine Abwechslung zum eintönigen „Ugali“ (Maisbrei)!

 

„Wir haben wieder viel erreicht – ich bin sehr zufrieden!“ schließt Martin Breitenbach die Erzählungen von seinem Besuch in Tansania.

 

 

Fotos zum Bericht unter: Bildergalerie